Wenn
man die Hauptstrasse zwischen Rio de Janeiro und dem Seengebiet
ungefaehr drei Kilometer vor Saquarema verlaesst, da wo dieses bekannte
Restaurant an der Ecke ist, dann kommt man in ein kleines nettes
Dorf. Noch 800 Meter weiter auf einer Erdstrasse und man ist
in diesem reizendes Versteck. Brasilianer nennen das ein "Chacara",
ein Ort wo reiche Staedter das Wochenende verbringen um dem Trubel zu
entkommen. Das nette Haeuschen ist umgeben von einem Hektar Land (10.000
m2) Garten und Anbauflaeche.
Der Preis ist fast zu schoen um wahr zu sein, aber es ist so!.
Wir betrachten dieses Haus folglich als ein Top-Angebot:
95.000 Reais oder ungefaehr 34.000 Euro, US$ 39.000 oder 49.000
Schweizer Franken.
Auf dem Gelaende befinden sich drei Gebaeude:
Churrasqueira:
Der ueberdachte grosse Grillplatz hat einen Schieferboden
und eigene Toilette. Praktisch ist auch die Aussendusche.
Vor dem Grillraum ist ein grosser offener Raum, Festplatz fuer viele
Leute..
Das
Haus des Haushueters ist viel kleiner und besteht aus Wohnraum
mit Kuechenteil, einem Badezimmer und dem kleinen Schlafzimmer. Es bedarf
der Renovierung um es wirklich in ein nettes Gaestehaus umzuwandeln.
Im
vorderen Teil des Garten ist die Wiese mit grossen
Palmen bepflanzt. Eine Menge tropischer Baeume und Pflanzen
sind rund um das Haus gruppiert: Bougainvillea, Mango, ein
grosser Frangipani (die Hawai Sorte) mit den wunderschoenen orangeroten
Blueten, verschiedene Arten von Palmen. Es ist ein Vergnuegen, den Wagen
an einem Schattenplatz wie dem vor dem Haus unter alten Baeumen abzustellen.
Die
Wasserversorgung ist ausgezeichnet. Das Haus hat seinen
eigenen Brunnen und fliessendes Wasser. Natuerlich gibt es Strom
(110 V) und die Telefon-Leitungen sind in der Naehe.
Auf dem Dach des Hauses ist eine Satelliten-Schuessel
installiert und das Handy funktioniert dort. Keinesfalls ist man hier
aus der zivilisierten Welt!
Die
Anbauflaeche ist erst kuerzlich von Unkraut gereinigt worden
um Quiabo, Aipim (=Maniok), Kuerbisse, Bohnen
und Mais anzupflanzen. Die Bananen tragen schon viele
Kilo schmackhafte Fruechte, die man nicht mit den kuenstlich
gereiften gelben Dingern aus dem Supermarkt vergleichen kann. Hier gibt
es sogar wilde Erdbeeren, die neben dem kleinen
Bach wachsen, der seinen Ursprung in den hoeher gelegenen Teilen
des Huegels hat.
Der
tiefer gelegene Teil der Bananenpflanzung kann leicht in einen
schoenen Teich umgewandelt werden, weil direkt dort das frische
Wasser durchlaeuft, das nie versiegt!
Hier
ist der Ort fuer jemanden, der ausserhalb der Stadt in der Natur
wohnen moechte, aber doch nicht abseits der Zivilisation.
Man sieht die Nachbarn, aber man hoert sie nicht ununterbrochen. Die
naechste Stadt mit allen Versorgungseinrichtungen (Bacaxa)
ist ungefaehr 10 bis 15 Minuten weit weg. Am endlos
weissen Meeres-Strand ist man in einer halben
Stunde!
Das
ist es! Kommen Sie zu uns, schauen Sie es sich an, bevor es jemand anders
tut. Fangen Sie schon mal an das Auto zu verkaufen, von dem wir weiter
oben geredet haben!